Montag, 23. April 2018

Rezension - Mitte 40, Fertig los



Autorin: Franka Bloom

Titel: Mitte 40, Fertig los

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch

erschienen: 27. März 2018

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Franka Bloom ist das Pseudonym einer erfahrenen Drehbuchautorin. Sie verfasste Stoffe u.a. für Kinderfilme sowie «Tatort», «SOKO Leipzig»,«Ein Fall für Zwei» etc. und gewann zahlreiche Preise. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und Partner in Leipzig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach fast dreißig Jahren kehrt Rike unfreiwillig zurück in ihr altes Kinderzimmer. Damals hatte sie die Enge der Kleinstadt mit wehenden Fahnen verlassen, um die Welt zu erobern. Nun ist sie wieder da. Mit gebrochenem Herzen und einem Koffer voll Problemen. Alle anderen scheinen ihr in punkto Lebensglück einen Schritt voraus. Und Rike muss erkennen, dass nicht alles schlecht war früher, dass Schein und Sein manchmal eng beieinanderliegen, dass Alter nicht vor Torheit schützt und dass sie sowohl von ihrem Sohn als auch von ihrer Mutter noch viel lernen kann ...


Meine Meinung:
Mitte vierzig und dann wieder zurück zur Mutter? Na, das kann ja heiter werden, dachte ich so bei mir und war neugierig auf das Buch.
Ich lernte Rike kennen, die leider keine andere Wahl hatte und zunächst zurück zu ihrer Mutter in die Kleinstadt ziehen musste. Natürlich kann man ihr nicht erzählen, was alles passiert ist. Aber oh Wunder, auch das Leben in der Kleinstadt ist gar nicht mal so schlimm, wie Rike es in Erinnerung hat.
Sehr unterhaltsam erzählt die Autorin was Rike alles erlebt, welche Erkenntnisse sie daraus ziehen kann und muss und wie es zu einem Ende kommt, womit keiner gerechnet hat, weder sie noch ihre Mutter. Einiges war durchaus vorhersehbar, was ich jetzt aber nicht so schlimm fand und auf der anderen Seite gab es Überraschungen, womit ich nicht gerechnet hatte.


Fazit:
Ein Buch mit Geschehnissen, die aus dem Leben gegriffen sind? Teilweise ja und deshalb machte es Spaß das Buch zu lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Muscheln, Mord und Meeresrauschen



Autorin: Christiane Franke
Autorin: Cornelia Kuhnert

Titel: Muscheln, Mord und Meeresrauschen

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 27. März 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag


Über die Autorinnen:
Cornelia Kuhnert ist Mitglied bei den mörderischen Schwestern und im Syndikat. Sie arbeitet als freie Autorin in einem Vorort von Hannover. Sie hat mehrere Jahre von dort aus das Krimifest Hannover organisiert.

Christiane Franke wurde an der Nordseeküste geboren und lebt immer noch gerne dort. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin und Herausgeberin arbeitet sie als Dozentin für kreatives Schreiben. Cornelia Kuhnert lebt in Hannover und hat dort als Lehrerin gearbeitet. Sie hat bereits zahlreiche Kriminalromane veröffentlicht und Anthologien herausgegeben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Großbrand in Neuharlingersiel. Bei einem Feuer auf der Baustelle des neuen Entspannungszentrums «Meeresrauschen» kommt ein polnischer Arbeiter ums Leben. Der Investor Johann Gehrken tönt auf der Jahresversammlung des Boßelvereins laut herum, er wisse, wer den Brand gelegt hat. Nur wenige Stunden später ist er tot. Die Kripo in Wittmund verdächtigt den örtlichen Bauunternehmer, doch Lehrerin und Hobby-Detektivin Rosa Moll hat einen anderen Verdacht. Gemeinsam mit ihren Freunden, Dorfpolizist Rudi und Postbote Henner, krempelt sie die Ärmel hoch und macht sich daran, auch diesen Fall zu lösen.


Meine Meinung:
Ich habe mich ein weiteres Mal vom Cover eines Buch verführen lassen und das war gut so. Denn dadurch habe ich ein sehr unterhaltsames und spannendes Buch lesen können. 
Als ich mich für das Buch interessierte, war mir nicht bewusst, dass dies bereits die fünfte Folge ist, in der Rosa mit ihren Freunden ermittelt. Allerdings hatte ich überhaupt kein Problem damit, die anderen Bücher nicht zu kennen. Sehr gut und schnell war ich im Thema und hatte nicht das Gefühl, etwas zu vermissen.
Die Autorinnen haben allen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet, wobei mir nicht jeder sympathisch war und ich denke mir, das hat wohl seine Richtigkeit.
Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten, es wurden tolle Fährten gelegt und ich wusste lange nicht, wer denn der Täter ist, am Ende war ich schon ziemlich überrascht.
Außerdem hat es mir sehr viel Spaß gemacht besonders den Postboten Henner auf seinen Touren zu begleiten, bekam ich dadurch doch einen wunderbaren Einblick, was in dem Ort so nebenher alles passiert.


Fazit:
Hier hatte mich mal ein ganz anderes "Team" an Ermittlern, das mir viel Lesevergnügen bereitet hat. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Goldrausch



Autoren: Die Krimi-Cops

Titel: Goldrausch

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. März 2018

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV



Über die Autoren:
Die Krimi-Cops sind: Carsten „Casi“ Vollmer, Jahrgang 1967, aus Düsseldorf, Ingo „Inge“ Hoffmann, Jahrgang 1978, aus Hilden, Carsten „Rösbert“ Rösler, Jahrgang 1977, aus Düsseldorf, Martin Niedergesähs, Jahrgang 1977, aus Herongen an der niederländischen Grenze und Klaus „Stickel“ Stickelbroeck, Jahrgang 1963, aus Kerken am Niederrhein. In ihren Büchern verarbeiten sie nach Feierabend mal komische, mal härtere Einsätze der zurückliegenden Schicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kriminalhauptkommissar Pit "Struller" Struhlmann ist bedient. Aber so richtig. Zuerst ist die Leiche in Oberkassel gar nicht tot, dann muss er sich um den Einbruch in die Düsseldorfer Kunstsammlung kümmern, wo doch Moderne Kunst aus dem Irak wirklich nicht sein Steckenpferd ist. Als man ihm versichert, dass nichts entwendet wurde, wird er stutzig. Es geht um die Details. Und um Gold. Gold hat die Menschen schon immer kirre gemacht. Gerade als Struller sich so richtig in den Fall reinkniet, wird direkt vor dem Polizeipräsidium ein Flüchtling erstochen. Eine turbulente Mörderjagd führt ihn und seinen Ex-Praktikanten Jensen über die Dächer von Bilk, durch stickige, zu enge Flüchtlingsunterkünfte, zu Krake ins Aquarium und durch viel zu familiär geführte griechische Restaurants. Sie legen sich mit den Mitgliedern der SfD an, den Senioren für Deutschland, und nichts ist wie es scheint, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Alles dreht sich um Gold. Struller und Jensen stellen fest, dass sich ein tödliches Räderwerk in Gang gesetzt hat …


Meine Meinung:
Und wieder habe ich als Serienjunkie zugeschlagen. Ich habe mich ja schon vor einigen Jahren für die Bücher begeistern können und natürlich alle Folgen gelesen. Nachdem ich einige der fünf Autoren bei Lesungen kennen lernen konnte, macht es mir noch mehr Spaß, die Bücher zu lesen. Es ist immer interessant auch Hintergrundinformationen zu bekommen und seit dem lese ich mit noch größerer Begeisterung. Wenn man bedenkt, dass die Autoren einfach mal ihre lustigen oder skurrilen Erlebnisse  in einem Buch festhalten wollten, dann ist das eine tolle Entwicklung. Krimis, die spannend sind und nicht immer ganz ernst genommen werden dürfen. Wenn manch einem Situationen nicht gefallen, dann tut es mir leid, aber das haben sie Cops erlebt und mit viel Humor und Augenzwinkern weiter gegeben.
Aber nun soll keiner denken, es wäre alles Klamauk, auch hier gibt es ernste Hintergründe, die eben gut mit allem verknüpft wurden. Eine mir sympathische Nebenfigur, Krake, hat diesmal eine  wichtige Rolle, jaja, sonst versorgt er Struller immer mit dem leckeren Alt, aber diesmal ... ich verrate nix.  In Goldrausch ist von Anfang an sehr viel los, puh, bin ich froh, dass ich das alles nur lesen muss und nicht dabei bin. Aufregend war es für mich und ich dachte, na, hoffentlich geht alles gut. Ich weiß ja nie, was Autoren sich noch so alles einfallen lassen. Nun, ich war am Ende mit allem zufrieden.


Fazit:
Eine weitere Folge, die mich begeistert hat und ich gerne weiter empfehle. Und ganz besonders freue ich mich darauf, dass ich zu einer Lesung gehen werde, wo die Cops auf diesem Buch etwas vorlesen.

Rezension - Wutentbrannt


Autorin: Brigitte Lamberts
Autorin: Annette Reiter

Titel: Wutentbrannt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Januar 2016

Seiten: 210

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel



Über die Autorinnen:
Brigitte Lamberts, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt seit rund zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Redakteurin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich vor einigen Jahren im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht und entwickelt Kundenmagazine. Annette Reiter, geboren 1961 in Würzburg, lebt in Düsseldorf. Nach ihrer Schauspielausbildung und dem Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule war sie als Oratorien- und Konzertsängerin tätig. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Gesang und Sprecherziehung. Beide Autorinnen sind begeisterte Krimileserinnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nikolaj Smirnow ist auf dem besten Weg, der neue Shootingstar der Düsseldorfer Kunstszene zu werden. Für den gebürtigen Russen ist das Leben ein Spiel und Menschen sind die Spielsteine, die sich seinem Charme nicht entziehen können. Doch seine Intrigen und seine sexuellen Beziehungen zu Männern und Frauen waren offensichtlich zu viel: Der Kunststudent liegt erschlagen in einem Hotelzimmer. Rasch gehen die Ermittler von einer Beziehungstat aus. Doch je tiefer sie in den Fall einsteigen, desto mehr Personen sind verdächtig. Handelt es sich wirklich um Eifersucht oder stecken andere Motive hinter dem Mord? Auch die Spurenlage am Tatort sorgt für mehr Verwirrung als Klarheit. Erst eine zufällige Bemerkung bringt Hauptkommissar Clemens von Bühlow auf die richtige Spur.


Meine Meinung:
Ich hatte ja bereits angedeutet, nachdem ich das zweite Buch gelesen hatte, dass ich mich auch auf das dritte freute. Denn ich gebe es ja zu, diese Bücher erfüllen einiges für mich. Ich bin ein Serienjunkie und liebe Regionalkrimis, besonders die, die sich in meiner Heimatstadt abspielen.
So konnte ich ein weiteres Mal Clemens von Bühlow und Maria Esser bei ihrer Arbeit begleiten und beobachten, wie sie mit dem Team diesen Fall lösen wollten.
Die beiden Autorinnen haben auch dieses Mal wieder einen sehr spannenden Krimi geschrieben. Es gab reichlich Beteiligte, die mir mehr oder weniger sympathisch waren. Das war natürlich beabsichtigt, Hauptsache die Ermittler bleiben weiterhin in meinem Leserherzen. Dies Mal musste ich selber miträtseln, wer es denn gewesen sein könnte, denn Verdächtige gab es genug, beinahe wäre es mir dann auch zu unübersichtlich geworden.
Als ich allerdings einen winzigen Hinweis las, hatte ich gleich einen Verdacht und der bestätigte sich dann auch. Tja, welchen der vielen Hinweise ich nun meine, werde ich mit Sicherheit nicht verraten.
Als Serienjunkie freue ich mich natürlich, wenn einige Nebenfiguren immer wieder auftauchen und auch diesmal hatte ich meine Freude daran. Allerdings befürchte ich, dass Clemens nicht so begeistert war.


Fazit:
Ich hoffe, ich werde noch weitere Fälle kennen lernen, die das Team zu lösen hat. Zu diesem Buch gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 22. April 2018

Rezension - Barfuß im Sommerregen


Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Barfuß im Sommerregen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. März 2018

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag




Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie ihre Schlafzeiten bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV (u.a. »Eine unerhörte Frau«). Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Kostenloses Wohnen auf dem Bauernhof. Gegenleistung: Unterstützung unseres noch rüstigen Onkels Alfred.«
Als Romy den Aushang im Supermarkt entdeckt, scheint das die Lösung all ihrer Probleme zu sein, denn die Singlemama aus München hofft auf einen Neuanfang auf dem Land. Alfred ist zwar wenig begeistert, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten entsteht eine ganz besondere Freundschaft zwischen Romy und ihm. Zusammen entwickeln sie dann auch eine Geschäftsidee, die dem Hof finanziell auf die Beine helfen soll – unterstützt durch Hannes, der Romy nicht gerade kaltlässt. Doch dann taucht der Vater ihres Sohnes auf und stürzt Romy in ein Gefühlschaos.


Meine Meinung:
Von Angelika Schwarzhuber habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Außerdem hat mir das Buchcover ausgesprochen gut gefallen und wenn ich nicht vorgehabt hätte, von ihr ein weiteres Buch zu lesen, dann wäre ich durch das Cover verführt worden.
In dieser Geschichte gibt es sehr viele Beteiligte, aber in der Hauptsache dreht sich alles um Romy und ihrem Sohn Tommi sowie um Alfred, dem älteren Herrn, für den die Nichte eine Hilfe auf dem Hof sucht. Schnell stellt sich heraus, dass besonders die beiden Erwachsenen einiges mit sich herum schleppen und aus Begebenheiten der Vergangenheit sich ihr Verhalten in der Gegenwart erklärt. Allerdings weiß zunächst nur ich als Leserin das, denn durch geschicktes Einblenden vergangener Geschichten erfahre ich einiges. Ich möchte hier jetzt nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Nur soviel dazu schreiben, dass die Autorin es sehr gut verstanden hat, aktuelle Probleme des Alltags und vergangene geschickt miteinander zu verknüpfen. Außerdem zeigt sie, dass es für bestimmte Gespräche und Veränderungen nie zu spät ist.
Obwohl für mich als Vielleserin einiges vorhersehbar war, fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten. Ich finde es auch immer interessant, was sich die Autoren als drumherum einfallen lassen.
Ich habe mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt, naja, die Beteiligten nicht immer, aber am Ende war es doch für alle gut und darum ging es. Es wurden Lösungen gesucht und gefunden, ich konnte lachen und hatte auch mal Tränchen in den Augen. Schicksal, Alltag, Romanze, Mut, Zusammenhalt und Freundschaft all das spielte eine wichtige Rolle.


Fazit:
Ein Wohlfühlbuch mit Höhen und Tiefen, unterhaltsam und bewegend. Wer das alles in einem Buch sucht, wird hier das richtige finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Olivensommer



Autorin: Isabelle Broom

Titel: Olivensommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. März 2017

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana Verlag



Über die Autorin:
Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Eine Europareise nach ihrem Studium führte sie auf die griechische Insel Zakynthos, wo sie unvergessliche Monate verbrachte. Olivensommer ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit dem Tod ihrer Mutter ist Holly Expertin darin, Menschen auf Abstand zu halten. Doch als sie einen unerwarteten Brief ihrer Tante aus Zakynthos erhält, beginnen die Mauern zu bröckeln. Holly reist auf die griechische Insel und versucht, den Spuren ihrer Familie zu folgen – einer Familie, von deren Existenz sie zuvor nichts wusste. Warum hat ihre Mutter nie von ihrer Schwester erzählt? Und was hat es mit der handgezeichneten Karte auf sich, die Holly und ihr Nachbar Aidan in einem alten Haus finden?


Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich vom Buchtitel und Cover verführen lassen und mich für das Buch interessiert. Neugierig machte ich auch der Hinweis, dass die Geschichte sich auf einer griechischen Insel abspielen sollte. Da ich mal wieder einen Urlaub auf einer griechischen Insel plane, war es sozusagen auch als Vorbereitung und Vorfreude gedacht und ich wollte das Buch gerne lesen.
Allerdings musste ich sehr schnell feststellen, dass ich diesem Plot in der letzten Zeit mehr als einmal begegnet bin. Dies war nun kein Grund das Buch abzubrechen, vielmehr wollte ich wissen, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen. Denn es ist schon interessant, wie viele Ideen es gibt und ein bekannter vorhersehbarer Plot so gestaltet wird, dass man als Leser neugierig ist und wissen will, was denn nun alles passiert.


Fazit:
Es war schon  unterhaltsam das Buch zu lesen, sehr gut haben mir die Schilderungen über die Insel und die Mentalität der Bewohner gefallen. Wer also nach einer netten Lektüre zum zwischendurch Lesen sucht, könnte hier vielleicht das passende finden.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension: Brunch mit Linda



Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Brunch mit Linda

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 27. März 2018

Seiten: Kindle Single

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Musik, Theater, Malerei und Geschichte. Während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter am Stehplatz der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Heften. In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde. Immer schon schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte. Von 2003 bis 2009 lebte sie auf Mallorca. Ihre Erinnerungen verarbeitete sie in dem Kurzroman „Septembersonne“, der 2015 als Kindle Single erschien und ein Bestseller wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Wunsch nach Erfolg bestimmt Linda Zieglers Leben. Dafür ist sie bereit, auf Freundschaften und eine eigene Familie zu verzichten. Doch seit sie vierzig ist, kommen ihr immer wieder Zweifel – ihre Angst vor der Einsamkeit verstärkt sich. Linda beschließt, ein Kind zu bekommen und ihre Karriere neu durchzustarten. Um den Plan zu überdenken, fliegt sie für einige Tage nach Mallorca, wo sie mit der gleichaltrigen Mariella eine langjährige Freundschaft verbindet. Mariellas jüngeren Bruder Joel hat Linda nur als kleinen Jungen in Erinnerung. Und plötzlich steht sie einem erwachsenen Mann gegenüber, der alle ihre Vorstellungen des künftigen Kindsvaters erfüllt …


Meine Meinung:
Eine Geschichte aus Mallorca, diese Aussage steht auf dem Cover des Buches. Da ich die Insel während eines Urlaubs kennen und schätzen gelernt habe, außerdem sehr gerne die Bücher von Eva-Maria Farohi lese, war es keine Frage. ob ich dieses Buch auch lesen wollte.
Ich lernte in dieser Geschichte Linda kennen, die beruflich alles erreicht hat, was sie wollte. Tja, hätte es da nicht auf einmal Veränderungen in ihrem Leben gegeben, die sie dazu brachten, alles zu überdenken. Aber Linda hat natürlich wieder einen Plan, den sie auf Mallorca verwirklichen will, allerdings ist das wirklich Leben auf einmal ganz anderer Meinung.
Es war interessant, Linda zu begleiten und sie zu beobachten. Ihre Situation hat zum Nachdenken angeregt, wieso, weshalb, warum, das werde ich hier natürlich nicht verraten.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, das mit Sicherheit Liebhaber kurzer Romane begeistern wird und für alle anderen ist es zwischen den dicken Büchern eine angenehme Abwechslung.