Mittwoch, 14. Februar 2018

Rezension - Auf Sendung mit Mr. Right - Portobello Girls


Autorin: Martina Gercke

Titel: Auf Sendung mit Mr. Right

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Februar 2018

Seiten: 318

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Independently published





Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Olive Belford hat einen Traumjob als Radiomoderatorin und die besten Freundinnen der Welt. Nur mit dem richtigen Mann will es nicht klappen. Während sie in ihrer Radiosendung anderen Beziehungstipps gibt, ist ihr eigenes Liebesleben eine Katastrophe. Zum Glück haben ihre Freundinnen einen Plan und entführen sie an ihrem fünfunddreißigsten Geburtstag kurzerhand in einen Stripclub! Als Olive von dem sexy Stripper Liam auf die Bühne geholt wird, knistert es gewaltig. Für die gradlinige Olive steht fest: Ein Stripper als Mann – unmöglich! Sie lässt ihn kalt abblitzen. Doch Liam lässt nicht locker, und als er in Olives Live-Sendung anruft, ist das Chaos perfekt.


Meine Meinung:
Als großer London-Fan mag ich natürlich auch die Portobello Road und deshalb versuche ich immer mal einen kurzen Abstecher dorthin zu machen, wenn ich in der Stadt bin. Aber leider ist es doch ziemlich weit und deshalb freue ich mich, wenn ich etwas über die Portobello Girls lesen und mich mit ihnen auf dem Dachgarten aufhalten kann.

Diesmal stand Olive im Vordergrund, die es mir nicht leicht gemacht hat. Mal war ich mit ihr einer Meinung und dann musste ich wieder mit ihr schimpfen, weil sie sich so anstellte. Und sofort merkt nun jeder, dass ich schnell wieder im Thema und auch vor Ort war. Die Personen sind so gut beschrieben, dass ich richtig eintauche und an allem teilnehme.
Ich möchte jetzt nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, obwohl ich einige Stellen erwähnen könnte, die etwas bei mir ausgelöst haben. Es gab sogar eine Stelle, da hatte ich vor Rührung Tränen in den Augen. Aber ich verrate nichts.
Auf jeden Fall hat mich Martina Gercke auch mit diesem Buch begeistern können und dafür gesorgt, dass ich es zügig gelesen habe, schließlich wollte ich doch wissen, wie sich alles entwickeln würde und welche Folgen die besondere Geburtstagsparty nach sich zieht.
Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt, denn Olive arbeitet ja als Radiomoderatorin und gleichzeitig erkennt man die Zugehörigkeit zu den anderen Portobello-Girl-Büchern. Übrigens, kann jedes für sich alleine gelesen werden, weil es abgeschlossene Geschichten sind, aber ich finde es doch schöner, alle in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Fazit:
Ein weiteres Buch aus der Feder von Martina Gercke, gewohnt locker, humorvoll und nachdenklich machend. Mir hat es gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Buch.

Ich durfte das Buch vorab lesen, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich es auf jeden Fall mit KU gelesen.

Dienstag, 13. Februar 2018

Rezension - Die alten Damen und das Meer


Autorin: Katia Bernardi

Titel: Die alten Damen und das Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Dezember 2017

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene


Verlag: Goldmann Verlag



Die Autorin Katia Bernardi, in Trento geboren, hat in Bologna an der Filmhochschule studiert und arbeitet als Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Realität und Traum, Wirklichkeit und Fantasie verbindet Katia mit Hilfe einer magischen Mütze, die ihr die Fähigkeit verleiht, kleine unbeachtete Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Aus dem Trentino wäre sie auch gerne ans Meer gezogen, doch Katia Bernardi kam nur bis Turin, wo sie heute mit ihrer Familie lebt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Einmal das Meer sehen, bevor es zu spät ist - ein Traum wird wahr! Auf abenteuerlichen Umwegen ... Sie träumen vom Meer, raus aus dem eintönigen Alltag der rauen Berglandschaft! Viele der resoluten Omis aus dem Seniorenclub eines kleinen italienischen Bergdorfes kennen das Meer nur aus dem Fernsehen oder von ausgeblichenen Postkarten. Was für jede Einzelne unmöglich erscheint, packen sie kurzerhand gemeinsam an. Beherzt stürzen sich die alten Damen ins Abenteuer. Doch in der Vereinskasse ist Ebbe und der Verkauf von Handgesticktem und Selbstgebackenem auf dem Kirchweihfest entpuppt sich nicht gerade als Goldgrube. Ein ungewöhnlicher Plan sorgt schließlich für Widerstand im Dorf, auch der Pfarrer zögert mit seinem Segen. Doch die strenggläubigen lustigen Witwen posieren selbstbewusst als Kalender-Girls. Hey, was die Feuerwehr kann, können sie schon lange! Beharrlich und unbeirrt verfolgen die alten Damen ihr Ziel: Sie wollen endlich einmal ans Meer.


Meine Meinung:
Hier hat mich mal wieder das Cover neugierig auf das Buch gemacht. Schließlich ist es doch etwas ungewöhnlich ein Bild mit älteren Damen als Buchcover zu nehmen. Und genauso ungewöhnlich war dann auch die Geschichte, die sich dahinter versteckte. Eine wahre Geschichte, wohlgemerkt. Katia Bernadi hatte von dem Vorhaben erfahren und festgehalten, wie die Idee entstand und dann umgesetzt wurde.
Ein Jahr hat es gedauert, bis einige der Damen dann endlich ans Meer fahren konnte. Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen, aber es war schon sehr interessant. Es zeigte, dass einige dann doch Angst vor der eigenen Courage bekamen. Andere sich gegen dem Gerede im Dorf durchsetzten und zeigten, dass man auch im Alter noch Träume haben und sich erfüllen kann.
Mir hat es sehr viel Freude gemacht, die Damen kennen zu lernen und sie zu begleiten. Ganz toll fand ich auch, dass ich Bilder von ihrer Reise sehen konnte.


Fazit:
Das war jetzt mal ein etwas anderes Buch mit einer wahren Geschichte, die den Leser zum Nachdenken anregen kann. Auf jeden Fall ist dieses Buch lesenswert, zumal die Damen auch einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Lasst Euch einfach überraschen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ausgeweidet


Autorin: Brigitte Lamberts
Autorin: Annette Reiter

Titel: Ausgeweidet

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Februar 2014

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel



Über die Autorinnen:
Brigitte Lamberts, geboren 1960 in Düsseldorf, lebt seit zwanzig Jahren wieder in ihrer Heimatstadt. Sie ist promovierte Kunsthistorikerin, PR-Beraterin und Journalistin. Nach Stationen in Museen, PR-Agenturen und Verlagen hat sie sich im Bereich Corporate Publishing selbstständig gemacht. Ihren Debütroman, den Düsseldorfer Krimi "Ausgeweidet", verfasste sie zusammen mit ihrer Co-Autorin Annette Reiter.
Annette Reiter, geboren 1961 in Würzburg, lebt in Düsseldorf. Nach ihrer Schauspielausbildung und dem Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule war sie als Oratorien- und Konzertsängerin tätig. Seit einigen Jahren unterrichtet sie Gesang und Sprecherziehung. Ihren Debütroman, den Düsseldorfer Krimi "Ausgeweidet", verfasste sie zusammen mit ihrer Co-Autorin Brigitte Lamberts. Beide Autorinnen sind begeisterte Krimileserinnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hauptkommissar Clemens von Bühlow wird in den Grafenberger Wald gerufen, dort liegt ein Jogger, erschossen und ausgeweidet. Spuren des Täters sind aufgrund eines Unwetters kaum auszumachen. Der Tote kann schnell identifiziert werden. Angeklagt, seine behinderte Tochter sexuell missbraucht zu haben, wurde er gerade vom Düsseldorfer Landgericht freigesprochen. Von Bühlow und sein Team ermitteln unter Hochdruck im Umfeld des Opfers.
Senta Hartmann, die Ex-Frau des Toten und Mutter des missbrauchten Kindes, ist Sängerin und gibt regelmäßig Liederabende im Petit Salon. Hier trifft der Hauptkommissar auf Freunde und Bekannte Senta Hartmanns, die wütend sind über den Freispruch und geschlossen hinter der Sängerin stehen. Nur wenige von ihnen haben ein überzeugendes Alibi.
Obwohl Clemens von Bühlow, seines Zeichens Fallanalytiker, ein überzeugendes Täterprofil erarbeitet, lässt sich damit nur der Kreis der Verdächtigen eingrenzen.


Meine Meinung:
Gerne lese ich Regionalkrimis und noch lieber solche, deren Handlung in meinem Wohnort spielt. Leider wurde ich erst jetzt auf die Krimi der Autorin aufmerksam, aber es steht ja nirgends geschrieben, dass ich nur gerade neu erschienene lesen sollte. Zumal ich jetzt den Vorteil habe, einige Bücher hintereinander ohne große Wartezeit lesen zu können.

Clemens von Bühlow und Maria Esser, die beiden Ermittler sind mir sehr sympathisch, aber auch alle anderen, zumal sie sich so verhalten, wie man es aus anderen Krimis kennt oder wie ich es persönlich gerne lese.
Sehr geschickt wurde der Krimi geschrieben, mir wurden einige Verdächtige präsentiert und ich selber hatte immer wieder einen Verdacht. Schon beim Prolog kam ich ins Grübeln.
Auf jeden Fall war ich von Anfang bis Ende ans Buch gefesselt, das ich dann auch sehr zügig durch gelesen habe.


Fazit:
Ein Regionalkrimi, wie er mir immer wieder gefällt. Der Buchtitel lässt keine Frage offen und wer jetzt sehr zart besaitet ist oder sich alles zu bildlich vorstellt, kann das Buch trotzdem lesen. Es klappt, das konnte ich jetzt beweisen.

Das Buch habe ich mit KU gelesen.

Rezension - Die Tote im weißen Kleid



Autorin: Micaela Jary

Titel: Die Tote im weissen Kleid

Genre: Roman, historisch

Version: eBook

erschienen: 6. Februar 2018

Seiten: 351

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Berlin, in den Goldenen Zwanzigern: Von dem Auftrag, eine Titelgeschichte über die skandalumwitterte Millionenerbin Susanne Delius zu schreiben, ist Journalist Wolfgang Loerke gar nicht begeistert schließlich ist die Klatschspalte nicht sein Ressort. Doch als deren Dienstmädchen tot aufgefunden wird, wittert Loerke eine große Story: Das Mädchen trug ein Abendkleid aus Susannes Garderobe und sah ihr damit zum Verwechseln ähnlich. Galt der Anschlag in Wahrheit der schönen Erbin, zu der er sich immer stärker hingezogen fühlt? Loerke beginnt nachzuforschen und gerät unversehens in einen Strudel aus Lügen, Luxus und Verbrechen in höchsten Kreisen


Meine Meinung:
Berlin in den Goldenen Zwanzigern, naja, nicht für jeden war die Zeit golden. Dieser spannende Krimi hat mich allerdings in die Vergangenheit entführt, was ich ungemein interessant fand. Konnte ich  dadurch doch sehr vieles zu erfahren. Tanztee und Gigolos, was es nicht alles gab! Aber ich will nicht zu viel verraten.

Micaela Jary hat es bestens verstanden und mich an das spannende Buch gefesselt. Auf diesen Täter wär ich niemals gekommen und vor allem nicht auf die Zusammenhänge. Sehr gut hat sie Tatsachen und Fiktion miteinander verbunden und  im Anhang erklärt, wer von den Personen tatsächlich gelebt hat.

Susanne, die Protagonistin war mir durchaus sympathisch, aber manchmal kam sie mir etwas naiv vor. Sie spiegelte ein Frauenbild der damaligen Zeit wieder. Leicht hatten es die jungen reichen Frauen nicht,  sie hatten zwar etwas mehr Freiheiten, aber die Männer und auch die Gesetze hatten andere Einstellungen. Auf der anderen Seite konnte Susanne sich mit Hilfe ihres Geldes eine gewisse Bildung aneignen, was für die Entwicklung dieses Krimis eine Rolle spielen sollte.


Fazit:
Eine Reise in die Vergangenheit und ein spannender Krimi, für mich war das super. Ein weiteres Mal hat die Autorin dafür gesorgt, dass ich wunderbar unterhalten wurde und sehr gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für da Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Die Tote im Tief


Autor: Alfred Bekker

Titel: Die Tote im Tief

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 9. Februar 2018

Seiten: 220

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Krimis, Fantasy-Romanen und Jugendbüchern. Seine Romane erreichten eine Gesamtauflage von über 3 Millionen Exemplaren und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Väterlicherseits stammt seine Familie aus Ostfriesland. Sein Großvater war jahrzehntelang Bürgermeister von Twixlum, die dortige Thedastraße ist nach seiner Großmutter benannt. Er selbst lernte als Zehnjähriger auf dem Großen Meer das Segeln und kehrte auch später mit der eigenen Familie immer wieder im Urlaub dorthin zurück. So lag es für ihn nahe, diese Gegend auch zum Schauplatz seiner Kriminalromane zu machen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bernhardine Geiken wurde ermordet, ihre Leiche mit einer Ankerkette beschwert im Knockster Tief versenkt. Kriminalhauptkommissar Steen und seine Kollegen stehen bei der Suche nach dem Motiv vor einer schwierigen Aufgabe, denn je tiefer sie im Leben des Opfers graben, desto mehr Abgründe tun sich auf. Die nach außen hin harmlos wirkende alte Dame hatte offenbar ein gut abgeschirmtes Doppelleben geführt und Hass und Zorn auf sich gezogen. Es gibt genug Verdächtige, die gute Gründe gehabt hätten, sie umzubringen. Doch das Morden geht weiter! Innerhalb kurzer Zeit gibt es zwei weitere Leichen zwischen Emden und dem Großen Meer. Alle drei Morde hängen zusammen - aber auf ganz andere Weise, als die Ermittler zunächst glauben…

Vorstellung der Ermittler, übernommen:
Kommissar Steen ermittelt zwischen Dollart und Großem Meer Steen ist ein Ostfriese, wie er im Buche steht, um die 50, trägt einen alten Bundeswehr-Parka und die landestypische Prinz-Heinrich-Mütze.
Ihm zur Seite stehen sein junger Kollege Ulfert Jansen, der seinem hemdsärmeligen Chef jedoch ein paar Dienstjahre beim BKA Berlin voraushat und sich ihm deshalb manchmal überlegen wähnt.
Und dann ist da noch Altje Remels von der Schutzpolizei: blond, blauäugig und übergewichtig. Die derbe Nebenerwerbslandwirtin packt als starke Ostfriesin auch schon mal Bullen bei den Hörnern - und damit sind dann nicht die Kollegen gemeint!



Meine Meinung:
Schon öfter hatte ich mir vorgenommen, einen Krimi von Alfred Bekker zu lesen und jetzt endlich habe ich es geschafft. Da passt es natürlich, dass ich mit dem ersten Buch einer neuen Serie beginne.

Zunächst lernte ich das Team von Kommissar Steen kennen, allen hat der Autor interessante Charaktere zugeordnet. Schon diese Personen sorgten für reichlich Lesevergnügen.
Die Entwicklung der Geschichte war sehr interessant und endete für mich anders als vermutet.
Gut gefallen hat mir auch, dass ich auf diese Weise wieder mehr von der Gegend kennen gelernt habe, denn ein "Tief" kannte ich bisher nur in anderen Zusammenhängen.

Auf jeden Fall fühlte ich mich mit diesem spannenden Krimi gut unterhalten und werde bestimmt noch mehr von Kommissar Steen und Kollegen lesen wollen.


Fazit:
Ein guter Start einer neuen Krimiserie, von der ich, wie erwähnt, gerne weitere Folgen lesen möchte.Aber zunächst empfehle ich dieses Buch.

Ich möchte mich beim Klarant Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 5. Februar 2018

Rezension - Love, Bitter LOve


Autorin: May B. Aweley

Titel: Love, Bitter Love

Genre: Kurzthriller

Version: eBook

erschienen: 31. Januar 2018

Seiten: 25

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BookRix 




Über die Autorin:
Unter dem Pseudonym May Brooke Aweley wagte die neugierige Berlinerin den Sprung von schicksalhaften Geschichten in die Welt der Thriller. Seit ihrer Jugend ist sie dem Ruf ihrer Passion zum Schreiben gefolgt. Ihre Bücher stürmten in kürzester Zeit die E-Book-Bestsellerlisten. May B. Aweley pendelt zwischen ihrer Wahlheimat Berlin und einer idyllischen Kleinstadt in Niedersachsen, wo sie sich mit ihrer Familie von den Inspirationen der Großstadt zum Schreiben zurückziehen kann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er liebt sie.
Sie ihn nicht.
Das kostet sie das Leben.
Liebe wird nur süß, wenn sie beiden schmeckt.
Wenn nicht - gibt es bitteres Erwachen.


Meine Meinung:
Zu einem Kurzthriller gehört auch eine kurze Rezension. Bitte denkt nicht, er wäre viele Worte nicht wert. Nein, wenn ich ins Detail gehe, dann müsste ich zuviel verraten.
Ich bin begeistert, denn May B. Awely hat auf den wenigen Seiten so eine große Spannung aufgebaut und vor allem es unwahrscheinlich geschickt geschrieben. Es dauerte eine Weile, bis ich, tja, jetzt bin ich an der Stelle, wo ich etwas verraten müsste, mache ich aber nicht.


Fazit:
Es zeigt mal wieder, auch in der Kürze kann es reichlich Spannung geben. Obwohl ich ja ein Fan von mehr Seiten bin 😉, konnte ich mich richtig begeistern.

Sonntag, 4. Februar 2018

Autoreninterview - Rike Stienen


Interview und Vorstellung

Rike Stienen



Liebe Rike,

ich freue mich, dass Du meine Fragen beantworten möchtest. Leider hatte ich bisher noch nicht das Vergnügen, Dich persönlich kennen zu lernen. Unser Kontakt beschränkt sich derzeit nur auf schriftlichen Austausch, den ich aber sehr gut finde. Ich freue mich aber auf den Tag, wenn wir uns endlich mal persönlich treffen.


Und nun lege ich gleich mal mit meinen Fragen los:
Du hast schon eine ganze Reihe Bücher geschrieben, von denen ich sehr viele gelesen habe. Wobei die meisten Bücher im Genre Liebesromane geschrieben wurden. Ich als größerer Krimifan würde natürlich gerne wissen, ob Du vielleicht doch öfter mal in anderen Bereichen schreiben würdest. Krimi oder sogar historisches?

Das ist gar nicht so leicht, denn die Leserinnen meiner Romane erwarten von mir eben einen heiteren Liebesroman mit Happy-End. Ich müsste ein anderes Genre dann unter einem neuen Pseudonym schreiben. Davon halte ich aber nicht viel. Außerdem habe ich bemerkt, dass mir das Krimi-Genre nicht besonders liegt,  wahrscheinlich, weil ich es auch nicht lese. Wie heißt der Spruch so schön: „Schuster bleibe bei deinem Leisten“. Und das werde ich auch weiterhin tun. Das heißt nicht, dass auch in einem Roman mal kriminelle Elemente sein dürfen, wie z. B. in „Liebe ist kriminell“ oder „Bühnengeflüster“.



Du hast in meinen Augen einen interessanten Berufsweg gewählt. Wie kommt es, dass eine Rechtsanwältin eine Ausbildung zur Drehbuchautorin macht.

Den Anwaltsberuf habe ich zugunsten meiner Kinder aufgegeben, die es dann aber waren, mich auf den Drehbuchpfad zu bringen. Sie spielten in einer Theatergruppe mit, in der die Leiterin plötzlich erkrankte. Jemand kam auf die Idee, ich könne das doch übernehmen. So bin ich ins kalte Wasser gesprungen. Beim nächsten Stück wollten mehr Kinder mitmachen als vorgesehen, und damit ich in keine traurigen Kinderaugen blicken musste, habe ich den Stoff umgeschrieben und auf die Anzahl der zusätzlichen Teilnehmer angepasst. Das bereitete mir so viel Spaß, dass ich mit einer Ausbildung zur Drehbuchautorin begann.



Den nächsten Schritt kann ich besser nachvollziehen, es haben sich ja schon einige Autorinnen entschlossen, neben Drehbüchern auch „richtige“ Bücher zu schreiben. Was war bei Dir der Auslöser? Ich persönlich stelle mir Drehbücher zu schreiben schwieriger vor, weil dem Zuschauer ja einiges nicht so einfach vermittelt werden kann, wie in Romanen.

Die Dozentin eines Drehbuchworkshops las den Stoff zu „Liebe auf Bestellung“, den ich ursprünglich als Film konzipiert hatte. Sie meinte, sich diesen sehr gut als Roman vorstellen zu können. Zunächst landete diese Idee in der Schublade, ließ mich jedoch nicht mehr los. Eines Tages begann ich, daraus einen Roman zu entwickeln, der mein Debüt wurde.




Wie sieht Dein Autorenalltag aus?

Nach drei bis vier Tassen Kaffee starte ich gegen 8. 30 Uhr mit dem Sichten meiner Mails und Nachrichten aus den Netzwerken. Anschließend lese ich das Geschriebene meines Manuskripts vom Vortag, um wieder den Faden aufzunehmen. Es gibt eine kurze Mittagspause, und meistens schreibe ich zwischen 8 - 10 Seiten am Tag. Habe ich Termine oder kommen Telefonate dazwischen, können es auch mal weniger sein.



Ich überlege immer wieder, wie es sein mag, wenn man ein Autor ist. Wird eine Geschichte zu Ende geschrieben und dann die nächste begonnen oder kommen Dir beim Schreiben schon Ideen zum nächsten Buch?

Oft habe ich schon beim Schreiben eines Romans eine Vorstellung vom nächsten oder sogar übernächsten. Zurzeit arbeite ich an einer Reihe. Jedes Buch spielt auf einer Insel und hat mit Travel & Date zu tun. Für diese Romane ist bereits ein gewisser Rahmen vorgegeben. 



Wo oder wie kommen die Ideen zu Dir? Schlenderst Du in der wunderschönen Gegend, in der Du wohnst, beobachtest etwas und denkst, daraus könnte ich etwas machen.  Oder ist es das Radio, das Fernsehen oder eine Zeitung?

Von allem ein bisschen. Ich habe ja bereits ein längeres Leben hinter mir und viel erlebt. Das alles verarbeite ich irgendwie mit meinen Protagonisten, wobei  aber das Fiktive überwiegt. Oder es sind Träume, die ich selbst nie verwirklichen konnte, und es eben auf Papier tue.



Wie lange schreibst Du an einem Buch und wer darf es als erstes lesen?

Das ist unterschiedlich. Mal geht es innerhalb weniger Wochen, mal mehrere Monate. Mein Mann liest alles zuerst und ist mir eine große Hilfe bei technischen Dingen, von denen ich keine Ahnung habe. Er schreibt übrigens selbst und hat bisher drei Bücher veröffentlicht.



Hast Du als Kind schon gerne gelesen und wenn ja, erinnerst Du Dich an einige Bücher?

Oh ja, nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke,  damit meine Eltern das Licht nicht entdeckten. Ich habe das „Nesthäkchen“ verschlungen, und eine meiner Töchter ist auch nach der kleinen Annemarie benannt. „Pucki“, „Hanni und Nanni“, der Trotzkopf und viele mehr. Ich habe noch alle Jugendbücher, und meine Kinder haben sie auch gelesen.



Hast Du ein Autorenvorbild?

Nein


Hast Du Zeit Bücher zu lesen und wenn ja, welches Genre bevorzugst Du? Denn es muss ja nicht so sein, dass Du zwar am liebsten romantische Komödien schreibst, aber durchaus auch  etwas anderes liest.

Inzwischen halte ich es wie Uta Danella und lese kaum noch andere Bücher. Dazu fehlt mir einfach die Zeit, und abends muss ich abschalten. Das kann ich am besten bei einem TV-Spielfilm. Wenn ich etwas lese, greife ich auch zu heiteren Liebesromanen.



Welches Buch möchtest Du unbedingt mal lesen, hast es aber immer noch nicht geschafft?

Da fällt mir spontan keines ein. Ich lese inzwischen am liebsten Romane von Autorinnen, die ich persönlich kenne, meistens im Urlaub, wenn ich selbst nicht schreibe.




 Wenn Du einen Autor in der Vergangenheit besuchen könntest, wen möchtest Du dann treffen und warum?

Astrid Lindgren. Ihre Pippi Langstrumpf ist einfach genial. Das Lied habe ich meinen Kindern jeden Abend vorgesungen vor dem Einschlafen. Sie liebten diese Figur über alles.




Welchen Klassiker hast Du mal gelesen?  

Zwangsläufig Faust und andere in der Schule.




Was sagen Dir folgende Titel oder Namen?


Enid Blyton Fünf Freunde, die auch bei mir im Regal stehen

Der Graf von Monte Christo steht ebenfalls bei mir im Regal.

Wer die Nachtigall stört. Ein Klassiker und die Autorin eine Juristenkollegin.




Liebe Rike, nun habe ich reichlich Fragen gestellt, aber mir würden noch viele einfallen. Aber ich möchte weder Deine noch die Geduld meiner Leser überstrapazieren. Gibt es aber noch etwas, was Du gerne loswerden möchtest? Dann hast Du hier die Gelegenheit.

Ich bedanke mich für die schönen Fragen und die Möglichkeit, an Deiner tollen Interviewreihe teilnehmen zu dürfen. Das ist eine super Idee.

Ferner danke ich auch allen Leserinnen und Lesern für ihr Feedback, was mich zum Weiterschreiben motiviert. Manchmal liefern sie mir sogar Ideen.


   
Ich möchte mich vielmals für das Interview bedanken. Ganz meinerseits



Bei einigen Interviews zeige ich an dieser Stelle die tollen Cover der Bücher, es würde aber hier den Rahmen sprengen, denn Rike Stienen war sehr fleißig. Ich möchte aber den Link zur Autorenseite von Amazon einstellen. Wer Interesse hat, kann auf den Button "folgen" klicken und erhält dann immer Informationen zu neuen Bücher. Klick hier


Außerdem könnt Ihr auf folgenden Seiten ebenfalls lesen oder Kontakt aufnehmen: 

www.rike-stienen.de
www.facebook.com/RikeStienenAutorin